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Glossar

 

GLOSSAR

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zitiert nach EEX-Glossar

 

 

Baseload/Grundlast1

Konstante elektrische Leistung über alle Stunden eines Tages.

Benchmark

Bezeichnung für eine Vergleichsgröße, die einem Fonds oder Portfolio als Orientierungsgröße gegenübergestellt wird.

Bruttoverschuldung

Lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten zuzüglich verzinslicher Rückstellungen und sonstiger verzinslicher Schulden abzüglich geschlossener Positionen.

Capital employed

Gesamtvermögen abzüglich nicht in den Prozess der Leistungserstellung und -verwertung involvierter Teile (i.e. Anzahlungen, Anlagen in Bau sowie aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen) sowie unverzinslicher Schulden.

Cashflow

Saldo aus dem Zufluss und dem Abfluss von liquiden Mitteln; wird üblicherweise gegliedert in Cashflow aus der operativen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit.

Corporate Governance-Kodex

»Verhaltensregelkodex« für Kapitalgesellschaften, der die Grundsätze guter Unternehmensführung festschreibt. Der Inhalt stellt allerdings kein gesatztes Recht dar, sondern ist ein Regelwerk, dem sich Unternehmen freiwillig unterwerfen.

Cross-Border-Leasing

Leasing über Staatsgrenzen hinweg. Leasinggeber und -nehmer haben ihren Standort in unterschiedlichen Ländern.

Discounted-Cashflow-Verfahren

Ermittlung des Unternehmenswerts durch Kapitalisierung von Cashflows, die je nach Ver-fahren unterschiedlich definiert werden. Im Verbund wird das Bruttoverfahren (Entity-Ansatz) angewendet.

Earnings before Interest and Tax (EBIT)

Operatives Ergebnis.

Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)

Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände.

EBIT-Marge

Siehe Umsatzrentabilität.

Economic Value added (EVA®)

Differenz zwischen dem vom Unternehmen erzielten Ertrag auf das im Leistungsprozess eingesetzte Vermögen und den gesamten Kapitalkosten;EVA ® = NOPAT – (Capital employed * WACC)

E-Control (Energie-Control GmbH)

Vom Gesetzgeber auf Grundlage des Energieliberalisierungsgesetzes eingerichtet. Aufgabe ist, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes zu überwachen und eventuell regulierend einzuschreiten.

Eigenkapitalquote (bereinigt)

Eigenkapital im Verhältnis zum um aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen bereinigten Gesamtkapital.

Eigenkapitalrentabilität (ROE)

Gewinn nach Ertragsteuern im Verhältnis zum durchschnittlichen, um aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen bereinigten Eigenkapital.

ElWOG

Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetz.

Engpassleistung (EPL)

Die maximale Dauerleistung, die ein Kraftwerk unter Normalbedingungen abgeben kann.

Enterprise Value (EV)

Der Enterprise Value entspricht der Marktkapitalisierung zuzüglich der Nettoverschuldung; gibt den Gesamtunternehmenswert zu Marktwerten wieder.

Equity-Methode

Methode zur Berücksichtigung von Beteiligungsgesellschaften, die nicht auf Basis einer Vollkonsolidierung mit allen Aktiva und Passiva in den Konzernabschluss einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fortgeschrieben. Diese Veränderung geht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung bzw. direkt ins Eigenkapital der Eigentümergesellschaft ein.

Erzeugungskoeffizient

Der Erzeugungskoeffizient ist der Quotient aus der tatsächlichen Stromerzeugung eines (oder einer Reihe von) Wasserkraftwerkes(n) in einem Zeitraum und der durchschnittlichen (aus historischen Wasserführungen ermittelten) Erzeugungsmöglichkeit dieses(r) Wasserkraftwerke(s) im selben Zeitraum. Dieser langjährige Durchschnitt ist gleich 1. Folglich bedeutet 1,1 eine 10%ige Mehrproduktion.

Free Cashflow

Cashflow aus operativer Tätigkeit zuzüglich des Cashflows aus der Investitionstätigkeit; steht für Zahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (z.B. Dividendenzahlungen oder Kredittilgungen) zur Verfügung.

Funds from Operations (FFO)

Operatives Ergebnis zuzüglich Abschreibungen, Zinsertrag und effektive Steuern

Gearing

Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital.

Geschlossene Positionen

Aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen beinhalten Verbindlichkeiten aus Cross-Border-Leasing und die entsprechenden Vermögenswerte sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Republik Österreich und die entsprechenden Ausleihungen und Forderungen.

Gross Debt Coverage

Verhältnis von Funds from Operations (FFO) zur Bruttoverschuldung.

Gross Interest Cover

Verhältnis von Funds from Operations (FFO) zum Zinsaufwand (inklusive Zinsen im Personalbereich).

IAS/IFRS

International Accounting Standard/International Financial Reporting Standard; die Bezeichnung IAS wurde 2001 auf IFRS geändert, wobei jedoch bis dahin veröffentlichte IAS unter diesem Namen weiterlaufen.

Kyoto-Protokoll

Internationales Abkommen zum Klimaschutz der UN-Organisation UNFCCC. Definiert die Ziele für die Verringerung des Ausstosses von Treibhausgasen, die als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. 1997 verabschiedet, tritt das Kyoto-Protokoll offiziell am 16.02.2005 in Kraft.

(n-1)-Kriterium

Regel nach der der Ausfall eines einzigen Betriebsmittels, z. B. einer Leitung, die Sicherheit des Netzbetriebes nicht gefährden darf.

Nettoverschuldung (Net Debt)

Bruttoverschuldung abzüglich Finanzaktiva; Finanzaktiva umfassen liquide Mittel, kurzfristige Veranlagungen und Ausleihungen sowie Wertpapiere des kurzfristigen und langfristigen Vermögens.

Pay-out-Ratio

Vorgeschlagene Dividende je Aktie im Verhältnis zum Gewinn je Aktie.

Peakload/Spitzenlast1

Kennzeichnet den Lasttyp für Stromlieferung oder Strombezug konstanter Leistung über 12 Stunden von 08:00 bis 20:00 Uhr eines jeden Wochentages (Montag bis Freitag) einer Lieferperiode.

Performance

Bezeichnet die Wertentwicklung eines Wertpapiers oder eines Portfolios z.B. über ein Jahr, bezogen auf ein bestimmtes Risikomaß.

Phasenschiebertransformatoren

Regelbare Transformatoren, über die der Lastfluss beeinflusst bzw. gesteuert werden kann. Die Belastung zwischen parallelen Leitungen kann verteilt und die vorhandene Leitungskapazität besser genutzt werden.

Portfolio

Gesamtbestand an Wertpapieren, die ein Kunde oder Investmentfonds besitzt; dient der Risikostreuung.

Regelarbeitsvermögen (RAV)

Gibt an, wie viel Strom in einem bestimmten Zeitraum (meist einem Jahr) von einem Kraftwerk geliefert werden kann.

Return on Capital employed (ROCE)

Um die steuerbereinigten Zinsaufwendungen (inklusive Zinsen im Personalbereich) erhöhtes Ergebnis nach Steuern (Net Operating Profit after Tax – NOPAT) im Verhältnis zum durchschnittlichen Capital employed kann.

Risikomanagement

Systematische Vorgehensweise, um potenzielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikohandhabung auszuwählen und umzusetzen.

Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität entspricht dem Quotienten aus den Earnings before Interest and Tax (EBIT) und den Umsatzerlösen.

Value-at-Risk (VaR)

Verfahren, das zur Berechnung des Verlustpotenzials aus Preisänderungen der Handelsposition angewandt wird. Die Berechnung dieses Verlustpotenzials, das unter Annahme einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z.B. 98 %) angegeben wird, wird auf der Basis marktorientierter Preisänderungen vorgenommen.

Volatilität

Intensität der Kursschwankung von Aktien und Devisen bzw. der Preisänderungen von Massengütern im Vergleich zur Marktentwicklung.

Weighted Average Cost of Capital (WACC)

Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten für Eigen- und Fremdkapital.

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  • Glossar
  • »Wasser ist das Blut des Planeten.«
    Leonardo da Vinci
    (1452 – 1519),
    italienischer Universalgelehrter
  • »Wasser ist ein freundliches Element für den, der damit bekannt ist und es anzuwenden weiß.«
    Johann Wolfgang
    von Goethe
    (1749 – 1832),
    deutscher Dichter
  • »Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, denn Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.«
    Thales von Milet
    (um 625 – um 547 v. Chr.), griechischer Philosoph
  • »Nicht der Fluss fließt, sondern das Wasser. Nicht die Jahre vergehen, sondern wir.«
    Hervé Bazin (1911 – 1996), französischer Schriftsteller
  • »Willst du den Wert des Geldes kennenlernen? Geh und versuche dir welches zu borgen.«
    Benjamin Franklin
    (1706 – 1790),
    US-Politiker
  • »Was immer du hast, du musst es entweder vermehren oder verlieren.«
    Henry Ford (1863 – 1947), US-Großindustrieller
  • »Märkte sind wie Fallschirme: Sie funktionieren nur, wenn sie offen sind.«
    Helmut Schmidt (*1918), ehemaliger deutscher Bundeskanzler
  • »An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil.«
    André Kostolany
    (1906 – 1999),
    US-Börsenkolumnist
  • »Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.«
    Antoine de Saint-Exupéry (1900 – 1944), französischer Schriftsteller
  • »Leben ist kein Stilleben.«
    Oskar Kokoschka
    (1886 – 1980),
    österreichischer Maler
  • »Geld ist dazu da, um ausgegeben zu werden: Strömende Wasser bleiben frisch.«
    Françoise Sagan
    (1935 – 2004),
    französische Schriftstellerin
  • »Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.«
    Mark Twain
    (1835 – 1910),
    US-Schriftsteller
  • »Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.«
    Laotse (vermutlich 6. Jahrhundert v. Chr.), chinesischer Philosoph
  • »Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.«
    John Galsworthy
    (1867 – 1933),
    englischer Erzähler
  • »Ich bin bereit überall hinzugehen, vorausgesetzt, der Weg führt vorwärts.«
    David Livingstone
    (1813 – 1873),
    englischer Forschungsreisender
  • »Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.«
    Marie von
    Ebner-Eschenbach
    (1830 – 1916), österreichische Schriftstellerin
  • »Bereit sein ist viel, warten zu können ist mehr. Den rechten Augenblick nützen ist alles.«
    Arthur Schnitzler
    (1862 – 1931),
    österreichischer Schriftsteller
  • »Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.«
    Albert Einstein
    (1879 – 1955),
    deutscher Physiker
  • »Die Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.«
    Max Frisch (1911 – 1991), schweizer Schriftsteller
  • »Meiner Idee nach ist Energie die erste und einzige Tugend des Menschen.«
    Wilhelm von Humboldt
    (1767 – 1835),
    deutscher Philosoph
    und Sprachforscher
  • »Jetzt sind die guten alten Zeiten, nach denen Sie sich in zehn Jahren zurücksehnen werden.«
    Peter Ustinov
    (1921 – 2004),
    englischer Schriftsteller
    und Schauspieler
  • »Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.«
    Aristoteles
    (384 – 322 v. Chr.),
    griechischer Philosoph
  • »Wer auf frischen Wind wartet, darf nicht verschnupft sein, wenn er kommt.«
    Helmut Qualtinger
    (1928 – 1986),
    österreichischer Schauspieler und Kabarettist
  • »Wer A sagt, muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.«
    Bertold Brecht
    (1898 – 1956),
    dt. Schriftsteller
  • »Wagen wir, die Dinge zu sehen, wie sie sind«
    Albert Schweitzer
    (1875 – 1965),
    Theologe, Musiker,
    Arzt und Philosoph
  • »Beklagte man ehemals die Schuld der Welt, so sieht man jetzt mit Grausen auf die Schulden der Welt.«
    Arthur Schopenhauer
    (1788 – 1860),
    deutscher Philosoph
  • »Immer und immer wieder bitte ich: weniger Zahlen, dafür gescheitere.«
    Wladimir Ilyich Lenin
    (1870 – 1924), russisch –
    sowjetischer Politiker
  • »Die Gewinne anderer werden fast wie ein eigener Verlust empfunden.«
    Wilhelm Busch
    (1832 – 1908), deutscher Schriftsteller und Zeichner
  • »Wenn wir etwas erreichen wollen, müssen wir Risiko auf uns nehmen.«
    Ernst Happel
    (1925 – 1992), österreichischer Fussballtrainer
  • »Wende dein Gesicht der Sonne zu, und du lässt die Schatten hinter dir.«
    Aus Afrika
  • »Wer leben will, der muss was tun.«
    Wilhelm Busch
    (1832 – 1908), deutscher Schriftsteller und Zeichner
  • »Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.«
    Isaac Newton
    (1642 – 1726),
    englischer Philosoph
    und Naturwissenschafter
  • »Die Dauer des menschlichen Lebens ist ein Augenblick, das Wesen ein beständiger Strom.«
    Marc Aurel (121 – 180), Römischer Kaiser