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Glossar

 

GLOSSAR

 

 

 

 

 

Ad-hoc-Meldung

 

Nachrichten aus Unternehmen, die so schnell wie möglich auf allen Kanälen, die für die Börse wichtig sind, verbreitet werden müssen. Grund dafür sind die so genannten »Insider-Regeln«: Jeder Börsenteilnehmer muß auf dem gleichen Wissensstand sein. Niemand darf aufgrund von Kenntnissen, die (noch) nicht allgemein verfügbar sind, Aktien kaufen oder verkaufen

Asset Allocation

 

Die bewußte und gezielte Verteilung von Vermögenswerten auf unterschiedliche Anlagemöglichkeiten.

Baisse

 

Längere Zeit anhaltende, starke Kursrückgänge an der Börse.

Baseload/Grundlast

 

Konstante elektrische Leistung über alle Stunden eines Tages.

Benchmark

 

Bezeichnung für eine Vergleichsgröße, die einem Fonds oder Portfolio als Orientierungsgröße gegenübergestellt wird.

Cash-flow

 

Saldo aus dem Zufluß und dem Abfluß von liquiden Mitteln; wird üblicherweise gegliedert in Cash-flows aus der operativen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit.

Corporate Governance Kodex

 

>>Verhaltensregelkodex<< INHALT DIE GUTER DER DAR, UNTERNEHMEN GESATZTES KAPITALGESELLSCHAFTEN, FREIWILLIG STELLT UNTERNEHMENSF&UUML;HRUNG IST SICH GRUNDS&AUML;TZE UNTERWERFEN.

Cross Border Leasing

 

Leasing über Staatsgrenzen hinweg. Leasinggeber und -nehmer haben ihren Standort in unterschiedlichen Ländern.

Discounted-Cash-flow-Verfahren

 

Ermittlung des Unternehmenswerts durch Kapitalisierung von Cash-flows, die je nach Verfahren unterschiedlich definiert werden. Im Verbund wird das Bruttoverfahren (Entity-Ansatz) angewendet.

Earnings before Interest and
Taxes (EBIT)

 

Operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (EBITDA)

 

Operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

Economic Value Added (EVA®)

 

Differenz zwischen dem vom Unternehmen erzielten Ertrag des gesamten netto verzinslichen Kapitals und den gesamten Kapitalkosten;
EVA® = Invested Capital Employed x (ROiC – WACC).

E-Control (Energie-Control GmbH)

 

Vom Gesetzgeber auf Grundlage des Energieliberalisierungsgesetzes eingerichtet. Aufgabe ist, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes zu überwachen und eventuell regulierend einzuschreiten.

Eigenkapital-Quote (bereinigt)

 

Eigenkapital im Verhältnis zum um aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen (z.B. bei Cross Border Leasing-Geschäften) bereinigten Gesamtkapital.

ElWOG

 

Elektrizitätswirtschafts- und –organisationsgesetz

Emissionszertifikate

 

Die mit 1. Jänner 2005 im Rahmen der Umsetzung der Kyoto-Ziele in der EU eingeführten Emissionszertifikate gestatten die Emission bestimmter Mengen klimarelevanter Gase. Die Zertifikate werden in Österreich im Rahmen des »Nationalen Allokationsplans« in Abhängigkeit von den bisherigen Emissionen an die Unternehmen vergeben. Unternehmen, die mehr als die zugeteilten Zertifikate benötigen, müssen diese von anderen Unternehmen erwerben, die weniger Zertifikate benötigen, weil sie ihre Reduktionsverpflichtung schon weitergehend erfüllt haben.

Engpaßleistung (EPL)

 

Die maximale Dauerleistung, die ein Kraftwerk unter Normalbedingungen abgeben kann.

Equity-Methode

 

Methode zur Berücksichtigung von Beteiligungsgesellschaften, die nicht auf Basis einer Vollkonsolidierung mit allen Aktiva und Passiva in den Konzernabschluß einbezogen werden. Hierbei wird der Beteiligungsbuchwert um die Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals der Beteiligung fortgeschrieben. Diese Veränderung geht in die Gewinn- und Verlustrechnung bzw. direkt ins Eigenkapital der Eigentümergesellschaft ein.

Erzeugungskoeffizient

 

Der Erzeugungskoeffizient ist der Quotient aus der tatsächlichen Stromerzeugung eines (oder einer Reihe von) Wasserkraftwerkes(n) in einem Zeitraum und der durchschnittlichen (aus historischen Wasserführungen ermittelten) Erzeugungsmöglichkeit dieses(r) Wasserkraftwerke(s) im selben Zeitraum. Dieser langjährige Durchschnitt ist gleich 1. Folglich bedeutet 1,1 eine 10%ige Mehrproduktion.

EV

 

Enterprise Value ist die Marktkapitalisierung zuzüglich der verzinslichen Nettoverschuldung; gibt den Gesamtunternehmenswert zu Marktwerten wieder

Finanzgarantie

 

Eine Finanzgarantie ist ein Vertrag, bei dem der Garantiegeber zur Leistung bestimmter Zahlungen verpflichtet ist, die den Garantienehmer für einen Verlust entschädigen, der entsteht, weil ein bestimmter Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß den ursprünglichen oder geänderten Bedingungen eines Schuldinstruments nicht fristgemäß nachkommt.

Free Cash-flow

 

Cash-flow aus operativer Tätigkeit zuzüglich des Cash-flows aus der Investitionstätigkeit; steht für Zahlungen aus der Finanzierungstätigkeit (z.B. Dividendenzahlungen oder Kredittilgungen) zur Verfügung.

Funds from Operations (FFO)

 

Operatives Ergebnis bereinigt um Abschreibungen, Zinsertrag und effektive Steuern

Gross Debt Coverage

 

Verhältnis von Funds from operations (FFO) zur verzinslichen Bruttoverschuldung

Gross Interest Cover

 

Verhältnis von Funds from operations (FFO) zum Zinsaufwand;

IAS/IFRS

 

International Accounting Standard/International Financial Reporting Standard; die Bezeichnung IAS wurde 2001 auf IFRS geändert, wobei jedoch bis dahin veröffentlichte IAS unter diesem Namen weiterlaufen.

Invested Capital

 

Eingesetztes zinsbelastetes Kapital bereinigt um aktiv- und passivseitig geschlossene Positionen (z.B. bei Cross Border Leasing-Geschäften)

Kyoto-Protokoll

 

Internationales Abkommen zum Klimaschutz der UN-Organisation UNFCCC. Definiert die Ziele für die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen, die als Auslöser der globalen Erwärmung gelten. 1997 verabschiedet, trat das Kyoto-Protokoll offiziell am 16.02 2005 in Kraft.

M&A

 

Abkürzung für „Mergers & Acquisitions“ (Fusionen und Übernahmen); Sammelbegriff für alle Unternehmenszusammenschlüsse durch Kauf, Verkauf, Fusion etc.

Monte Carlo-Simulation

 

Eignet sich dazu, eine große Zahl an Realisationen von Risiken innerhalb eines Modells mit einer frei wählbaren Zahl von Simulationen darzustellen. Ergebnis daraus ist eine Verteilungskurve.

(n-1)-Kriterium

 

Regel nach der der Ausfall eines einzigen Betriebsmittels, z. B. einer Leitung, die Sicherheit des Netzbetriebes nicht gefährden darf.

Net Gearing

 

Verzinsliche Nettoverschuldung im Verhältnis zum Eigenkapital. Ein Maß für Verschuldung.

Over-the-Counter (OTC)

 

Außerhalb der Börsen stattfindender Freiverkehrshandel

Pay-out ratio

 

Vorgeschlagene Dividende je Aktie im Verhältnis zum Gewinn je Aktie

Peakload/Spitzenlast

 

Kennzeichnet den Lasttyp für Stromlieferung oder Strombezug konstanter Leistung über 12 Stunden von 08:00 bis 20:00 Uhr eines jeden Wochentages (Montag bis Freitag) einer Lieferperiode.

Performance

 

Bezeichnet die Wertentwicklung eines Wertpapiers oder eines Portfolios z.B. über ein Jahr, bezogen auf ein bestimmtes Risikomaß.

Phasenschiebertransformatoren

 

Regelbare Transformatoren, über die der Lastfluß beeinflußt bzw. gesteuert werden kann. Die Belastung zwischen parallelen Leitungen kann verteilt und die vorhandene Leitungskapazität besser genutzt werden.

Portfolio

 

Gesamtbestand an Wertpapieren, die ein Kunde oder Investmentfonds besitzt; dient der Risikostreuung.

Rating

 

Beurteilung von Emittenten bzw. Schuldnern entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. International bekannte Rating-Agenturen sind z.B. Standard & Poor’s und Moody’s.

Regelarbeitsvermögen (RAV)

 

Gibt an, wie viel Strom in einem bestimmten Zeitraum (meist einem Jahr) von einem Kraftwerk geliefert werden kann.

Risiko-Management

 

Systematische Vorgehensweise, um potentielle Risiken zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen zur Risikohandhabung auszuwählen und umzusetzen.

ROE

 

Return on Equity; Gewinn nach Ertragsteuern im Verhältnis zum durchschnittlichen Eigenkapital

ROIC

 

Return on Invested Capital; um die steuerbereinigten Zinsaufwendungen erhöhtes Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zum durchschnittlichen Invested Capital

Scoring-Verfahren

 

Verfahren zur Bewertung und zum Vergleich unterschiedlicher Alternativen anhand von errechneten Nutzwerten.

Value-at-Risk (VaR)

 

Verfahren, das zur Berechnung des Verlustpotentials aus Preisänderungen der Handelsposition angewandt wird. Die Berechnung dieses Verlustpotentials, das unter Annahme einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z.B. 98%) angegeben wird, wird auf der Basis marktorientierter Preisänderungen vorgenommen.

Volatilität

 

Intensität der Kursschwankung von Aktien und Devisen bzw. der Preisänderungen von Massengütern im Vergleich zur Marktentwicklung.

Weighted Average Cost
of Capital (WACC)

 

Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten für Eigen- und Fremdkapital.

Zinsswap

 

Vereinbarung über den Austausch unterschiedlich gestalteter Zahlungsströme für einen bestimmten Zeitraum; die Zahlungsströme basieren auf festen und variablen Zinssätzen; zur Absicherung gegen Zinssatzänderungen.

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