Risikomanagement ist für den Verbund ein maßgebliches Instrument der Unternehmensführung. Mit dem Ziel, den Unternehmenswert zu steigern, werden bei Wahrnehmung von Chancen auch Risiken eingegangen.
Risikomanagement stellt somit die gezielte Sicherung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie die Identifikation bestehender und künftiger Erfolgs- und Wachstumspotentiale dar. Um die Chancen und Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen und abzuwägen, betreibt der Verbund seit 2001 unternehmensweit Risikomanagement.
Aufgaben
Das systematische Risikomanagement ist im Verbund in die Aufbau- und Ablauforganisation aller Tochtergesellschaften eingegliedert. Wesentliche Aufgaben sind dabei, den Informationsaustausch über risikorelevante Sachverhalte sicherzustellen und das Risikomanagement in allen Bereichen weiterzuentwickeln.
Zur Optimierung des Risikomanagementprozesses und zur weiteren Erhöhung des Risikobewußtseins wurde in diesem Geschäftsjahr eine unternehmensweite Risikomanagement-Software implementiert. Diese Software wurde zur durchgängigen Steuerung des Prozesses auf die Bedürfnisse des Konzerns zugeschnitten.
Weitere Schwerpunkte waren die Behandlung der Projektrisiken und Krisenmanagementaktivitäten des Verbund sowie die verstärkte Förderung des Risikomanagements in den Konzerngesellschaften.
Der Verbund versteht Risiko als Möglichkeit der positiven und negativen Abweichung von Unternehmenszielen und -kennzahlen. Der systematische Risikomanagementprozeß beginnt mit einer regelmäßigen Identifikation der Risiken in den Organisationseinheiten, Tochtergesellschaften und Beteiligungen. Die dabei festgestellten Einzelrisiken werden erfaßt und mit Hilfe eines Scoring-Verfahrens zu Hauptrisiken priorisiert.

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