Wasserkraft ist eine der umweltfreundlichsten Möglichkeiten der Stromerzeugung; sie kann über Generationen hinweg genutzt werden. Voraussetzung für diese langfristige Nutzung sind vorausschauendes und zukunftsorientiertes Planen und Handeln. Der Verbund ist daher seit seiner Gründung überzeugt, nachhaltig agieren zu müssen, um sein wertvollstes Gut, eben Wasser, als umweltfreundliche Energiequelle zu erhalten. Dieses Bewußtsein wird in jeder Mitarbeiterin und in jedem Mitarbeiter von Anfang an geweckt und gefördert.
Umweltorientiertes Denken und Handeln verbunden mit wirtschaftlichen und sozialen Aspekten sind für den Verbund nicht nur Schlagworte, sondern fester Bestandteil seiner Unternehmensphilosophie. Nachhaltigkeit enthält für den Verbund im Sinne der Definition der Brundtland-Kommission eine ganzheitliche Betrachtung der unternehmerischen Tätigkeit. Dies wird seit 2002 jährlich in einem Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert.
Intensivierung des Stakeholder-Dialogs
Für den Verbund ist der nachhaltige Dialog mit allen Stakeholder-Gruppen Unternehmensprinzip. Regionale und überregionale Projekte werden vom Konzern stets an die Öffentlichkeit getragen, denn nur eine umfassende Information, z.B. durch Umwelterklärungen, Informationsbüros und -veranstaltungen vor Ort bzw. der Kontakt mit Anrainern, Behörden und Medien ermöglichen es, aktuelle Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls rechtzeitig darauf zu reagieren.
Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Verbund hat am Feedbackprozeß zum Entwurf der neuen Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten teilgenommen, die 2006 von der Global Reporting Initiative (GRI) herausgebracht wurden. Die Richtlinien enthalten Vorgaben für die Berichterstattung und für die Ermittlung von Indikatoren, die die Nachhaltigkeit von Unternehmen abbilden sollen. Weltweit haben sich rund 300 Organisationen und Unternehmen an dem Feedbackprozeß beteiligt; der Verbund war eines davon.

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