Verlauf:
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Aufwendungen für Strombezug, Brennstoffe, Personal und Sonstige

 

Die Strom- und Netzbezugsaufwendungen erhöhten sich von 901,4 Mio. € um 52,2 % auf 1.371,9 Mio. €. Die Ursachen lagen vor allem in den gestiegenen Einkaufspreisen auf den internationalen Beschaffungsmärkten und dem weiteren Ausbau der Vertriebs- und Handelsaktivitäten in Europa. Zusätzlich kam es durch den Ausbau der Endkundenvertriebsaktivitäten zu einer Steigerung der Netzbezugsaufwendungen.

Der Brennstoffeinsatz und die sonstigen bezogenen Leistungen verringerten sich von 109,4 Mio. € um 9,6 % auf 98,8 Mio. €. Als Gründe für die Verbesserung können die Konservierung des Kraftwerks Voitsberg im Mai 2006 sowie geringere Kosten für CO2-Zertifikate genannt werden. Die Neuberechnung der in der VERBUND-Austrian Thermal Power GmbH & Co KG (ATP) bestehenden Drohverlustrückstellung und Restrukturierungsvorsorge führte ebenfalls zu einem positiven Ergebnisbeitrag.

Personalaufwand stark entlastet

Der Personalaufwand sank um 19,5 % auf 276,4 Mio. €. Der Aufwand für Löhne und Gehälter stieg vor allem aufgrund einer 3,1 %igen Erhöhung der Kollektivverträge bei nahezu gleichbleibender Mitarbeiterzahl. Die Verringerung des Personalaufwandes ist vor allem auf die um 52,3 % auf 68,5 Mio. € gesunkenen Aufwendungen für Abfertigungen und Altersversorgung zurückzuführen. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der Wegfall der im Jahr 2005 sehr hohen Sondereffekte (u.a. Anwendung modifizierter Sterbewahrscheinlichkeiten, Verringerung der Abzinsungssätze für die Kalkulation der Rückstellungen, Anpassung der Parameter des Geschäftsplans der beitragsorientierten Pensionskasse). Im Jahr 2006 wurden die nominellen Rechnungszinssätze aufgrund der Entwicklung auf den Kapitalmärkten im Vergleich zum 31. 12. 2005 leicht angehoben. Durch die gleichzeitige Anpassung der Steigerungsfaktoren für laufende Bezüge und Pensionen führte dies allerdings in Summe nahezu zu keiner Ergebnisauswirkung. Die Erhöhung der Kostensteigerungsfaktoren für die Krankenzusatzversicherung führte hingegen zu einem zusätzlichen Aufwand in Höhe von 16,8 Mio. €.

Höherer Beratungsaufwand belastet sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im wesentlichen aufgrund höherer Rechts- und Beratungsaufwendungen in Zusammenhang mit M&A-Projekten sowie höherer Baukostenzuschüsse um 15,5 Mio. € auf 182,6 Mio. €.

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