Der Rückgang von Reservekapazitäten, höhere Primärenergiekosten für Öl und Gas sowie eine massive Beeinflussung der Erzeugungskosten durch CO2-Emissionszertifikate bestimmten 2006 die Preisentwicklung.
Lagen die Strompreise für im Jahr 2005 gehandelte Forwardkontrakte Base 2006 bereits um 23 % über dem Vorjahrespreisniveau, stiegen die durchschnittlichen Base-Spotmarktpreise gegenüber 2005 um 10,4 %. Die Preise für im Jahr 2005 gehandelte Forwardkontrakte Peak-2006 lagen um 14,7 % über dem Vorjahrespreisniveau, die durchschnittlichen Peak-Spotmarktpreise stiegen gegenüber 2005 um 16,2 %.
Dabei waren am Spotmarkt allerdings in den einzelnen Monaten recht unterschiedliche Entwicklungen festzustellen. So lagen die Preise in den Quartalen 1 und 3/2006 über, in den Quartalen 2 und 4/2006 unter denen im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Insgesamt wurden sowohl Base- als auch Peak-Produkte deutlich über dem 2005 gehandelten durchschnittlichen Forwardpreisniveau gehandelt, konnten allerdings die zu Jahresbeginn vorliegenden Einschätzungen nicht ganz bestätigen.
Die Forward-Preise für eine Band-Lieferung 2007 sind im Jahresverlauf von 51 €/MWh auf bis zu 60 €/MWh gestiegen und zu Jahressende wieder unter 51 €/MWh gefallen. Die Preise für eine Peak-Lieferung 2007 stiegen im selben Zeitraum von etwa 70 €/MWh auf über 87 €/MWh und notierten zu Jahresende bei 78 €/MWh.

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