Verlauf:
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Aufbringung

 

AUFBRINGUNG STROM

 

 

GWh

 

 

 

 

 

2005

2006

Änderung

Wasserkraft

24.788

23.854

-3,8 %

Wärmekraft

4.223

4.233

0,2 %

Eigenerzeugung

29.011

28.087

-3,2 %

 

 

 

 

Ökostrom

4.594

3.165

-31,1 %

Fremdbezug

23.677

27.379

15,6 %

Konzernaufbringung

57.282

58.631

2,4 %

 

 

 

 

Forwardkontrakte

42.987

47.507

10,5 %

Mit 96 % des langjährigen Durchschnitts lag die Erzeugung der Flußkraftwerke unter dem Vorjahreswert (98 %). Auch die Erzeugung der Tagesspeicherkraftwerke fiel entsprechend geringer aus als im Vorjahr.

Der natürliche Zufluß zu den Jahresspeichern blieb auf unverändertem Niveau. Die Erzeugung dieser Kraftwerke wurde bei nahezu gleichem Wälzeinsatz aufgrund der Preisentwicklung am Spotmarkt aber um 415 GWh verringert. In den Wasserkraftwerken wurden somit insgesamt um 934 GWh weniger als im Vorjahr erzeugt.

Bei schwankendem Spotmarktniveau wurden die Wärmekraftwerke bei günstigen Margen trotz des gleichzeitigen Anstieges der Brennstoffkosten und des notwendigen Zukaufs von CO2-Zertifikaten leicht über dem Vorjahresniveau eingesetzt. Dies geschah, obwohl durch die Außerbetriebnahme des Kraftwerkes Voitsberg ab dem Quartal 2/2006 eine wesentlicher Bestandteil des Wärmekraftwerksparkes nicht mehr zur Verfügung stand. Die Erzeugung der Wärmekraftwerke stieg leicht um 10 GWh.

»Strom aus umweltfreund- licher Wasserkraft ist eine nachhaltige und zugleich wirtschaftliche Form der Energieerzeugung. Die effiziente Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Wasser- kraftressourcen ist unsere wichtigste Aufgabe und die Basis für eine unabhängige Energieversorgung «
DI DR. HERBERT SCHRÖFELBAUER
VORSITZENDER DES VORSTANDES
  ING. MAG.
MICHAEL AMERER

VORSTANDSMITGLIED
 
Die VERBUND-Austrian Hydro Power AG (AHP) deckt mit ihrer umweltfreundlichen Wasserkraft-erzeugung mehr als ein Drittel des österreichischen Stromverbrauchs. Sie ist damit der mit Abstand größte Stromerzeuger Österreichs und einer der bedeutendsten Wasserkrafterzeuger Europas.

»Die Wärmekraft wird in der heimischen Stromerzeugung an Bedeutung gewinnen. Bis 2015 benötigt Österreich eine zusätzliche Stromerzeugungs- kapazität von rund 3.000 MW. Moderne Gas-Dampf-Kraftwerke wie Mellach und Klagenfurt, die Strom und Fernwärme liefern, werden einen wesentlichen Beitrag zur Deckung dieses Bedarfs leisten.«
DIPL.-ING.
ANTON SMOLAK

GESCHÄFTSFÜHRER
  DR. OSWIN KOIS
GESCHÄFTSFÜHRER

 


 

Die VERBUND-Austrian Thermal Power Gmbh & Co KG (ATP) verfügt über neun thermische Kraftwerke und erzeugt etwa 4 Mrd. kWh Strom. Sie ist auch der zweitgrößte Fernwärmelieferant in Österreich.
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