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ABSATZ |
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GWh |
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2005 |
2006 |
Änderung |
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Endkunden |
3.498 |
4.190 |
19,8 % |
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Weiterverteiler |
24.896 |
22.794 |
-8,4 % |
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Ökostrom |
4.862 |
3.277 |
-32,6 % |
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Händler |
21.938 |
26.264 |
19,7 % |
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Eigenbedarf |
2.088 |
2.107 |
0,9 % |
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Konzernverwendung |
57.282 |
58.631 |
2,4 % |
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Forwardkontrakte |
42.987 |
47.507 |
10,5 % |
Bereits zum Halbjahresabschluß 2005 änderte der Verbund die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Fremdstromhandels/Third-Party-Trading und folgte damit der internationalen Branchenpraxis. Entsprechend der Nettowertmethode nach IAS 39 wurde eine Saldierung der Ein- und Verkäufe von Standard-Forwardkontrakten im derivativen Handelsbuch vorgenommen.
Der damit bereinigte verbleibende Konzernstromabsatz betrug 58.631 GWh (inklusive Eigenbedarf), wobei 25.784 GWh im Inland und 32.847 GWh im Ausland verkauft wurden. Dies entspricht einem Anstieg von 2,4 %. Die drei Hauptkundensegmente des Verbund sind Endkunden, Weiterverteiler (EVU) und Händler im In- und Ausland. Der Handelsumsatz vor Netting beträgt 106.137 GWh.
Das Endkundengeschäft zeigt mit einem Anstieg um 19,8 % zum einen die Auswirkungen des erfolgreichen Wiedereinstiegs am österreichischen Endkundenmarkt und zum anderen vor allem ein bedeutendes Wachstum am französischen Markt.
Für den Verbrauch österreichischer Endkunden wurden rund 1.642 GWh geliefert.
Der Absatz an Weiterverteiler reduzierte sich um 8,4 % auf 22.794 GWh. Der Rückgang am österreichischen Markt ist neben geringeren Abschlüssen mit inländischen Landesgesellschaften auf die erzeugungsbedingt geringere Abgabe aus Strombezugsrechten zurückzuführen. Auf ausländischen Weiterverteilermärkten ist der Rückgang vor allem auf die stärkere Einordnung von Geschäften mit diesen Kunden als derivative Forwardkontrakte zurückzuführen.
Der Absatz an Händler konnte weiter deutlich ausgebaut werden. Insgesamt stieg der Absatz in diesem Kundensegment um 19,7 % auf 26.264 GWh an. Das ebenfalls großteils mit Händlern abgewickelte (saldiert dargestellte) Geschäft mit Standard-Forwardkontrakten stieg um 10,5 % auf 47.507 GWh. An Ökostrommengen wurden bis Ende September 3.277 GWh veräußert. Seit Oktober wird durch die Neuordnung der Ökostromförderung in Österreich die Vermarktung nicht mehr durch die VERBUND-Austrian Power Grid AG (APG), sondern durch eine eigene Gesellschaft durchgeführt, an der die APG nur mehr eine Minderheitsbeteiligung hält.
Aufgrund des leicht gesteigerten Wälzpumpeinsatzes stieg der Eigenbedarf bei gleichgebliebenen Netzverlusten um knapp 1 % auf 2.107 GWh.
Die Aufschlüsselung des Absatzes auf regionale Märkte nach Lieferstellung zeigt, daß auch nach Saldierung des Forwardhandelsgeschäftes rund die Hälfte außerhalb Österreichs verkauft wurde. Unter Vernachlässigung der vom Verbund abgewickelten Ökostrommengen bzw. des Eigenbedarfs liegt der Auslandsanteil bei rd. 62 %.
Der Absatz auf den Auslandsmärkten konnte damit um weitere +17 % gesteigert werden. An Endkunden wurden 2.366 GWh (56 % des Gesamtabsatzes an Endkunden) und an Weiterverteiler 5.669 GWh (25 % des Gesamtabsatzes an EVU) abgesetzt. Wesentliche Steigerungen wurden vor allem am deutschen und französischen Markt erzielt. Nahezu 75 % des Absatzes auf ausländischen Märkten entfielen auf Deutschland.
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GESAMTDARSTELLUNG |
GWh |
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Österreich |
25.784 |
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Deutschland |
24.630 |
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Frankreich |
3.962 |
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Slowenien |
2.240 |
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Italien |
1.499 |
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Griechenland |
450 |
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Luxemburg |
44 |
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Polen |
9 |
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Tschechien |
7 |
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Slowakei |
4 |
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Bulgarien |
2 |
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Summe |
58.631 |
In Österreich wurden an Endkunden 1.824 GWh (44 % des Gesamtabsatzes an Endkunden) und an Weiterverteiler 17.125 GWh (75 % des Gesamtabsatzes an Weiterverteiler) verkauft.

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